Berühmte Modehäuser, wie Dior und Lanvin in Paris, bewahren in ihren Archiven Haute-Couture-Kleider im Original auf – gekühlt, in Seidenpapier. Dazu Skizzen und Stoffproben. Für die Öffentlichkeit zugänglich sind die Archive allerdings nicht – was verdeutlicht, wie enorm hoch der Wert dieser emp-findlichen Kulturgüter ist. Studierende der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Pforzheim dagegen zeigen in ihrer Ausstellung „Influenza–M“ vom 26. Oktober bis 2. Dezember 2018 den gesamten kreativen Arbeitsprozess. Denn sie sehen eine Parallele zwischen Designern und Wissenschaftlern: Beide fokussieren sich auf bestimmte Themen, sezieren Proben, forschen in die Tiefe, analysieren, vergleichen, testen ungewohnte Kombinationen und entwickeln Konzepte mit Hilfe von Zufall und Misserfolg. Der ‚Virus Mode‘ entsteht!